Technologie: Wärmedämmung Der Fassaden

Technologie: WÄRMEDÄMMUNG DER FASSADEN


Zweckbestimmung des Wärmedämmungssystems

  • Komplette Systeme für Wärme- und Schalldämmung der Gebäudefassaden.
  • Schutz der Baukonstruktionen vor der Einwirkung der Niederschläge.
  • Wärmeeinsparung während der Heizungsperiode.
  • Energieeinsparung während der Sommerperiode.
  • Verhütung der Entstehung von Schimmel innerhalb der Konstruktion.
  • Wiederherstellung der beschädigten Fassaden.

Systemelemente

Systemelemente


  1. Wand
  2. Kleblösung ZM-01

    Die Lösung ist zur Montage der Wärmedämmungsplatten aus dem Schaumpolystyrol zu den Außenwänden (Fassaden) der Gebäude vorgesehen. Die Lösung ist für alle vorhandenen Bauböden anwendbar.

  3. Wärmedämmplatten aus dem Schaumpolystyrol

    Als Wärmedämmmaterial verwendet man Schaumpolystyrol EPS 70. Seine Hauptaufgabe ist die Wärmedämmung der äußeren und inneren Wände. Die maximale zulässige Wärmedämmung im System beträgt 200 mm. Das Schaumpolystyrol enthält das Feuerschutzmittel, das eine Entzündung verhindert. Maximale Klasse der Entzündbarkeit ist G1.

    Marke EPS 70
    Dichte, kg/m3 13,5
    Wärmeleitfähigkeit, W/(mK) 0,039
    Druckfestigkeit, kPa 60
    Rissfestigkeit, kPa 100
    Biegefestigkeitsgrenze, kPa 100
    Wasseraufnahme, Volumen für 24 Std., % 2
    Zeit des selbstständigen Brennens, s 2
    Entzündbarkeitsgruppe G1
  4. Verstärkungskleblösung ZM-02

    Die Kleblösung ist zur Ausführung einer Schicht, verstärkt mit dem Fassadennetz, vorgesehen. Die Schicht bildet den Schutz vor den mechanischen Schäden und dient für eine weitere Nachbehandlung der Wand. Die Klebstoffverstärkungsschicht besteht aus der Kleblösung und dem Netz, vertieft in der Lösung.

  5. Verstärkungsnetz

    Das Verstärkungsnetz aus der Glasfaser ist empfehlenswert zur Verstärkung der Putz- und Spachtelschichten von äußeren und inneren Oberflächen der Gebäude und Bauten verschiedener Zweckbestimmung.

  6. Akrylvoranstrich

    Das Voranstrichgemisch erhöht die Adhäsion mit der dekorativen Schicht. Es verhindert teilweise die Feuchteneindringung in die zu dämmende Schicht. Der Voranstrich ist weiß. Im Fall der Nutzung des Großdispresionenvoranstrichs ist es empfehlenswert, die Voranstrichschicht abzutönen.

  7. Dekorative Putzschicht

Es gibt einige Putzarten.

Akrylputz
Er wird auf Basis der Akrylharze produziert. Das ist eine zur Anwendung bereite Wasserdispersionenzusammensetzung. Er kann auf alte Dispersionenoberflächen und Mineralböden angebracht werden. Er wird in die ausgewählte Farbe abgetönt oder mit Akrylfarben gefärbt. Sein Hauptvorteil ist die Klimabeständigkeit. Er bedarf keiner Reparatur innerhalb von 15-20 Jahren, aber hat einen niedrigen Dampfdurchlässigkeitswert.

Wichtig zu wissen: Durch eine niedrige Dampfdurchlässigkeit wird die Anwendung bei den Systemen der Putzfassaden aufgrund der Mineralwatte nicht zugelassen.

Wichtig zu wissen
Durch eine niedrige Dampfdurchlässigkeit wird die Anwendung bei den Systemen der Putzfassaden aufgrund der Mineralwatte nicht zugelassen.

Silikatputz
Ausgeführt auf Basis des flüssigen Kaliumglases. Das ist ein fertiges Gemisch. Er passt zum Anbringen auf die vorbereiteten Mineralböden und über die alten Silikatoberflächen. Nachteile sind die Notwendigkeit der Verwendung zusammen mit dem Silikatvoranstrich sowie nicht breite Auswahl der Farblösungen. Möglich ist auch eine teilweise Farbänderung beim starken Schlagregen. Dennoch kehrt die Deckenfarbe nach der Austrocknung zurück.

Silikonputz
Er wird auf Basis der Silikonharze produziert. Das ist eine zur Anwendung bereite Zusammensetzung. Er wird auf allen Arten der Mineralböden und alten Dispersionenoberflächen angewendet. Er wird in die ausgewählte Farbe abgetönt oder mit Silikonfarben gefärbt.

Montage des Wärmedämmungssystems

Vorarbeiten

Vor dem Beginn der Vorarbeiten muss man Schmutz, Staub und diverse Unebenheiten entfernen. Die Unebenheiten des Bodens müssen die Grenzen 1 cm x 2 m nicht überschreiten. Die Gebäudefassade muss auf das Vorhandensein von Blasen unter der Putzschicht geprüft werden. Beim Entdecken der Blasen muss die alte Schicht demontiert und wiederhergestellt werden.

Vorarbeiten
Bodenbehandlung

Die Oberfläche muss mit dem Voranstrich mit einer Walze oder einem Malerpinsel behandelt werden, um die Anhaftung mit der Kleblösung zu sichern. Der Voranstrich tiefer Durchdringung füllt die Risse und verhindert teilweise die Feuchteneindringung in die zu wärmedämmende Schicht.

Bodenbehandlung
Klebstoff für Platten aus Schaumpolystyrol

Der Klebstoff wird auf die Platten mithilfe eines Zahnspatels rundum Umfang mit einem Streifen von 30-50 mm, 10 mm dick, mit dem Abstand von der Kante von 20 mm angebracht; auf die Mitte der Platten werden 6-8 Pinselstriche 150 mm im Durchmesser, etwa 10 mm dick, angebracht. Die Kleblösung muss nicht weniger als 40% von der Plattenfläche decken. Nach dem Anbringen der Lösung sollen die Platten innerhalb von 10 Minuten angeklebt worden sein.

Wichtig zu wissen: Die Kleblösung muss in die Nähte zwischen den Platten nicht treffen.

Klebstoff für Platten aus Schaumpolystyrol
Aufgeschäumtes Schaumpolystyrol

Die Schaumpolystyrolplatten werden von unten nach oben so eingestellt, dass die nächste Naht in die Mitte der Platte trifft, T-Anschlüsse zu bilden. Es ist empfehlenswert, die ganzen Teile der Platten an die Eckansätze des Gebäudes und Fensterdurchbrüche zu montieren, Rest ist mit Bügelsäge zu entfernen. Nach der ganzen Austrocknung der Kleblösung müssen die Platten mit den Tellerdübeln befestigt werden.

Wichtig zu wissen: Alle Eckeinheiten sollen zusätzlich mit dem Profilwinkel mit dem Verstärkungsnetz verstärkt worden sein.
Aufgeschäumtes Schaumpolystyrol
Verstärkungsoberfläche

Mit einem Zahnspatel die Verstärkungslösung auf die Oberfläche der Schaumpolystyrolplatten anbringen, ohne bis auf eine Verwitterung der Oberfläche zu warten, mit einem glatten Spatel das Verstärkungsnetz in die Lösung für 10 mm vertiefen. Nach der Austrocknung die Oberfläche mit dem Voranstrichgemisch behandeln, wenn nötig, soll auch ein Abtöner zur Farbe des dekorativen Putzes hinzugefügt worden sein, um die Entstehung der weißen Einsprengungen in der dekorativen Schicht "Borkenkäfer" zu verhüten.

Wichtig zu wissen: Vor dem Anbringen des dekorativen Schutzputzes muss die Oberfläche völlig ausgetrocknet worden sein.

Verstärkungsoberfläche
Dekorative Finalschicht

Den dekorativen Putz muss man mit einem Spatel mit Rundbewegungen von 1 m2 pro Mal anbringen, nach dem Anbringen der ganzen dekorativen Schicht den Reiber zum Ausgleich der Oberfläche und zum Entfernen der Resten nutzen.

Es gibt viele verschiedene Anbringungstechniken für dekorative Schicht, oben ist eine Anbringungsweise namens "Lamm" dargestellt.

Wichtig zu wissen: Die dekorative Putzschicht trocknet binnen 15 Minuten aus.

Dekorative Finalschicht