Frage / Antwort

KLESTER System — ein systematisches Herangehen zum Bauwesen


FASSADE

Ja, die Werkstoffe aus dem System für thermische Verkleidung können unbegrenzt an jeder Fassade angewendet werden, die aus harten mineralischen Oberflächen bestehen, solchen, wie Ziegelwände, Schaum- oder Gasbetonwand, traditioneller Putz. Dabei, zur Verbesserung der Sprungfestigkeit, muss man die Profile und verstärkende Elemente befestigen, danach die Verstärkungsschicht auftragen, diese zusätzlich ebnen, grundieren, und zum Schluss die verputzende Schicht aus dekorativem Fakturputz aufgetragen.
Auf exakt die gleiche Weise, wie es fürs Verputzen von Styroporplatten beim System für thermische Fassadenverkleidung vorgesehen ist. Dabei verwendet man keine Dübeln. Weitere Durchführung von Arbeiten wird nach Regeln der "nassen" Fassadenverputzung abgewickelt: Die Befestigung der Profile und der verstärkenden Elementen wird durchgeführt, danach die Verstärkungsschicht angebracht, zusätzlich wird es durch Spachteln geebnet, grundiert, danach wird eine Putzschicht aus einem dekorativen Fakturputz angebracht, oder, bei inneren Oberflächen - Innenverkleidung (Fliese, Tapete, Farbe usw.)
Die verlorene Schalung wird aus dem aufschäumbaren Polystyrol angefertigt, auf welchem das Fassadendämmungssystem ausgearbeitet wird. Deshalb passen die Materialien, die fürs Wärmedämmungssystem geeignet sind, problemlos zur Bewehrung und zum Ausgleich von Schaumpolystyrolflächen. In diesem Fall braucht man die Basisverstärkungsschicht aus dem Klebemörtel und AR-Glasfasernetz nach den Regeln der Bewehrung bei Wärmedämmungssystemen anzufertigen.
Nach der Ausführung einer Verstärkungsschicht kann man zum Ebnen vom letzteren jegliche Spachtelmassen und Unterputzmassen verwenden, die zum Vorbereiten der Oberfläche zum Tapetieren (oder Färben) geeignet sind.
Es ist so, dass Arbeiter unter Realbedingungen nicht warten, wenn alle Schichten völlig hydratisiert ausgetrocknet werden. Während der Herbst-Winter-Periode gibt es auch eine erhöhte Luftfeuchte. Also ist die überflüssige Feuchtigkeit in den Wärmedämm-, Klebeverstärkungs- und Sichtschichten vorhanden, auch wenn sieht es so aus, als es alles getrocknet sei. Wenn der Akrylputz oder die Farbe angestrichen werden, wird die in den Gründungen befindliche Feuchtigkeit infolge der sehr niedrigen Dampfdurchlässigkeit von Akryl Materialien konserviert. Außerdem sättigt die beiderseitig von Akrylanstrich ausgehende Feuchtigkeit zusätzlich den Untergrund. Nachher, wenn die bittere Kälte kommt, und besonders an einem sonnenhellen Tag, wird die Wand erwärmt. Zu diesem Zeitpunkt beträgt der Partialdruckunterschied das Maximum, und es entsteht eine intensive Feuchtigkeitsabwanderung aus dem Wärmedämmungssystem in die Atmosphäre. Dabei bewältigt die Akrylschicht die Feuchtigkeitsübertragung nicht und wird sich von dem Untergrund abgeblättert.
Die Frostbeständigkeit ist die bedingte Betriebszeit ohne sichtbare Beschädigungen und erhebliche Verschlechterungen des Materialkennwertes. Der übliche Standart mit dem einheitlichen Prüfverfahren wurde ausgearbeitet, damit es die Möglichkeit gebe, die Materialbetriebszeit einzuschätzen und zu vergleichen. Je die Materialfrostbeständigkeit größer ist, desto länger das Material in den Realklimabedingungen dient. Bedingt ist das die Anzahl der Zyklen, welche das Material in der Klimakammer zerstörungsfrei aushaltet. Das Material wird bei der Prüfung durchgetränkt, eingefrostet, und dann entfrostet, dabei wird es mit den UV- und Infrarotlampen bestrahlt, also wird die Betriebszeit des Materials zeitsparend simuliert. Nach dem Materialzustand wird die Frostbeständigkeit geschätzt, die in der Zyklenanzahl angegeben wird. Manche Leute sagen, dass ein Zyklus einem Jahr gleich ist. Das stimmt nicht. Ein Zyklus ist eine bedingte Einheit der Betriebszeit.
Ja, die Wärmedämmung-Montage darf man im Winter durchführen. Dabei wird das aufgebaute Baugerüst in Sonderfassadenfolie (wärmegedämmte Folie erwünscht) eingehüllt; es wird die 24-stündige Heizung innerhalb des Raumes geschafft, um die Temperatur über +10 Grad aufrecht zu erhalten. Dabei darf man die Fassade mit dem Mineralputz putzen, und die Ausführung von Arbeiten mit Akryl-, Silikat- und Silikonputz, um seine zufällige Erfrierung bei dem Transport und die Notfallsituationen bei der Heizungsabschaltung während der Arbeit zu vermeiden, braucht man auf die Warmzeit zu verlegen. Es ist ausdrücklich nicht geboten, die Akrylputz und Akrylfarbe während der Winterperiode zu benutzen.
Die Schuld liegt an den Arbeitern, welche Arbeiten durchführen. Es kann mehrere Gründe von Überverbrauch geben- das sind: die schlecht ausgeglichene Wandoberfläche; Material fällt in großer Menge auf den Boden, es wird falsches Arbeitswerkzeug verwendet; es werden die empfohlenen Auftrags- und Strukturbildungstechnologien nicht eingehalten.
Nach der sorgfältigen Trocknung der Verstärkungsklebe- und Sichtsschicht kann man die Fassade mit so gut wie jeden Fassadenfarben anstreichen. Falls der Mineralputz benutzt wird, wird es empfohlen, ihn mit der Silikonschutzfarbe oder mit der diffusionsoffen Silikatfarbe anzustreichen. Andernfalls können Akryl-Fassadenfarben passen. Es wird nicht empfohlen, mit der Akrylfarbe frisch bearbeitete Fassaden und Mineralwolle-Systeme während der Herbst-Winter-Periode anzustreifen.
Die Dämmungssysteme werden im Komplex ausgearbeitet, worin der Effektdünnschichtputz benutzt wird. Solche Dämmungssysteme wurden geprüft und sind zertifiziert. Um die Verstärkungsschicht einfach anzustreichen, braucht man die Verstärkungsschicht auf die Dicke des zertifizierten Putzes aus Brandschutzgründen zu verstärken, die Fläche für den Anstrich mit der Fassadenspachtelmasse sorgfältig vorzubereiten, zu grundieren und anzustreichen. Doch in diesem Fall ist es schwer, eine ideal glatte Oberfläche herzurstellen, denn es werden geringe Unebenheiten an der Wand sein, die das Gesamtbild bei der seitlichen Beleuchtung verschandeln werden. Die Putzstruktur entgrätet solche Unebenheiten visuell.
Die Herstellerfirma empfehlt den Voranstrich, unter Dekorputz verwendbar, abzutönen, falls der Reibeputz benutzt wird. Das braucht man, damit das Weißgrund in Furchenstellen nicht durchsehe, wenn sich die gefurchte Putzstruktur formt. Solche Tönung ist nötig nur falls der schon getönte Putz benutzt wird. Wenn der Kratzputz benutzt wird oder die Putzschicht unabhängig von der Struktur mit der Fassadenfarbe nachher angestrichen wird, ist es nicht nötig, den Voranstrich zu tönen.
Der Voranstrich unter Putz soll unbedingt verwendet werden, denn er verbessert wesentlich die Verstärkungsklebeschichthaftung des Voranstriches und begrenzt die Absorptionsfähigkeit, ohne das Wasser aus dem dekorativen Putz in den Grund schnell sickern zu lassen. Der Voranstrich enthält (in der Regel) den Mehlsilikatsand, der die Putzoberfläche etwas rauh macht, was die Dekorputzstruktur gleichmäßig abzureiben hilft. Spezialvoranstriche unter Silikat- und Silikonputz wirken auch als die chemischen Membranen zwischen den sich voneinander chemich unterscheinenden Verstärkungsklebe- und Sichtsschichten und als der Haftvermittler für Stoffe.
Das aus der geflochtenen zellenförmigen (5x5 mm) Glasfaser gefertigte und mit der gegenalkalischen Deckung industriell imprägnierte Fassadennetz dient zu der Bewehrung und Verstärkung der Klebeschicht auf der Wärmedämmungsplattenfläche. Um ein mehrfaches vergrößert das Netz die mechanische Festigkeit der Verstärkungsklebeschicht, die die Wärmedämmungsplatten vor Außenwirkungen schützt und als Dekorschichtgrundlage dient. Das Netz soll die alkalische Lösung der Verstärkungsklebeschicht bestehen; die Vernetzungsdichte für die Hauptbewehrung soll nicht weniger als 145 g/m2 (es wird 165 g/m2 empfohlen und verwendet).
Es wird empfohlen, das Startprofil auf der Höhe nicht unter 400-600 mm über dem Bodenspiegel aufzustellen. Solche Höhe lässt das Schleifmittel, das durch den Regen aus dem Boden, aus dem Asphalt und aus dem Deckwerk herausgeschlagen wird, in die Hauptwand des Gebäudes nicht eindringen. Dabei soll der Sockel hinter die Hauptwandfläche (mehr nach dem Fuß zu) etwas eingetaucht werden und mit dem gegen Schleifmittel und Spritzer widerstandsfähigen Material ausgebaut werden. Auch lässt solche Aufstellungshöhe des Startprofiles die kapillare Wasserhebung und das Feuchtigkeitseindringen in die Verstärkungsschicht der Hauptwand effektiv abtrennen.
Die Wändengeometrie des Gebäudes soll den bauüblichen Baunormen und -Richtlinien 3.03.01-87 und 3.04.01-87 entsprechen (vertikale Spannbetonnabweichung für Tragwände – nicht mehr als 15 mm, waagerechte – nicht mehr als 10 mm von der Länge, beim 2. Abschnitt - nicht mehr als 5 mm; beim Mauerwerk – vertikal nicht mehr als 30 mm, waagerecht für 10 m der Länge – nicht mehr als 15 mm, beim 2. vertikalen Abschnitt – nicht mehr als 10 mm und ähnliches). Nach den Angaben von den Baunormen und Richtlinien in den Werkstoffverbrauchstabellen errechnen die Herstellerfirmen die Verbrauchsnormen Wärmedämmungskleben. Im echten Leben kann die Wändenkrümmung weit mehr sein, weshalb wird der Klebemischungsverbrauch vergrößert. Der genaue Klebemischungsverbrauch kann nur nach der Messung von allen Wänden beim bestimmten Objekt nachgerechnet werden.
Die Luftspalte, die beim Plattenkleben entstehen können, sind unzulässig. Um die Platten dicht aufeinander zu pressen, braucht man die Wärmedämmungsplatten regelmäßiger geometrischer Form zu gebrauchen. Wenn die Platten Abweichungen haben, so braucht man die Kanten vor der Montage mit Hilfe des Schleifen einzupassen. Die großen Luftspalte sind eine Kältebrücke. In diese fliesst die Klebemischung bei der Bewehrung zu, die nachher, die Feuchtigkeit kondensierend, die Verstärkungsschicht kann. Wenn die Spalte entstanden sind, so braucht man diese mit dem Montageschaum um die Dämmstoffstärke abdichten. Der Bestand von den einzelnen Spalten, nicht mehr als 1 mm, ist zulässig.
Das Fassadendämmungssystem ist ein komplexes Außenputz, einschließend die Fassadendämmung mit Wärmedämmplatten, das Kleben aufs Bett mit Sonderklebemischung, die maschinelle Verdübelung,die Ausführung von der Basisklebverstärkungsschicht und von der Endschutz- und Schmucksichtsschichtes. Nach dem Typ des verwendbaren Wärmedämmstoffes gliedern sich die Systeme in das Dämmungssystem mit der Mineralbasaltwolle und das Dämmungssystem mit dem Schaumpolystyrol. Nach dem Typ der chemischen Endschmuckputzbasis gliedern sich die Dämmungssysteme in Mineral-, Akryl-, Silikat-, Silikon- und Silikat-Silikondämmungssysteme. Die Systemelementenvielfalt und die zum System gehörigen einzelnen Stoffdaten bilden den einhaltlichen Verbundwerkstoff mit bestimmten Gebrauchseigenschaften.
Ja, Herstellerfirmen mühen sich alle notwendige Zertifikate, Hygienezertifikate und technisches Steuerungszeugnis der staatlichen Agentur für Bau und kommunale Wohnungsverwaltung zu haben.
Übereinstimmungszertifikate für die Verkleidungssystem-Produktion sind zurzeit nicht erforderlich, wofür es Ausnahmegenehmigungen und erklärende Briefe gibt.
Zum jetzigen Zeitpunkt sind die gesetzgeberischen Streitigkeiten im Zertifizierungs- und Normenwerkenbereich im Gange, wo diese Erlässe auf jenige Anordnungen ersetzt und durch jenige Gesetze abgeschafft werden. Nach einiger Zeit erstehen neue Gesetze und Vorschriften. Bisher gibt es keine eindeutige juristische Grundlage für die juristische Stichhaltigkeit der Forderungen von Produktionspapiere.